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Wasser.Wander.Welt - Vorbereitung/Machbarkeitsstudie

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Auf deutscher Seite wurde bereits im Jahre 2008 die Voruntersuchung der Wanderwege auf Kosten der Naturparke Schwalm-Nette und Maas-Schwalm-Nette unternommen. Nachdem der Wunsch entstand, daraus ein grenzüberschreitendes Projekt zu entwickeln, müssen die Wanderwege auf niederländischer Seite im Rahmen des Projektes nun evaluiert werden.

Auf deutscher Seite wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie fünf Wege durch das Deutsche Wanderinistut für zertifizierungsfähig benannt. Auf niederländischer Seit sind vier Wege geplant.

Ein Pool lokaler Scouts wird zu Beginn des Projektes geschult, um als Ansprechpartner die Projektaktivitäten und die Entwicklung der Premiumwanderrouten zu begleiten. Die Scouts werden dann künftig zu Paten der jeweiligen Premiumwanderwege, die sich im Auftrag der jeweiligen Gemeinden um die Aktualisierung der Wege kümmern.

Wegestruktur
Die Premiumwanderwege können über bestehende Wege an Gewässern führen. Wo nötig sollen im Rahmen des Projektes noch Anpassungen getätigt werden. Ein Beispiel ist das Aufbringen von Hackschnitzeln, um einen Weg begehbarer zu machen. An den Wegen werden Infotafeln mit Übersichtskarten und Informationen angebracht. Die Wege werden so markiert werden, dass sie leicht zu erkennen sind oder sie werden über eine bestehende markierte Route geführt, ohne, dass hierzu eine zweite Markierung nötig ist.

naturbelassene Bank (Foto: Michael Puschmann)
Möblierung
Entlang der Wege werden Tische und Sitzgelegenheiten geschaffen werden, wo Wanderer pausieren können. Ferner werden um auch Familien anzusprechen für Kinder eine besondere Naturerlebnisinfrastruktur geschaffen. Beispiel sind Holzfiguren entlang des Weges oder ein Barfußpfad an einem Rastplatz.

Zertifizierung
Mit der Zertifizierung wird den Premiumwanderwegen eine besondere Qualität attestiert und die Wege werden in das Netzwerk der Premiumwanderwege aufgenommen, was sich auch auf die überregionale Vermarktung der Wege auswirkt.

Marketing
Zunächst wird eine Dachmarke mit einem gemeinsamen Logo der Premiumwanderwege entwickelt. Im Rahmen des Marketing werden für alle Wege Faltblätter mit Übersichtskarten und Wegebeschreibungen entworfen. Ferner wird ein allgmeiner Flyer entworfen, der eine Gesamtübersicht über alle Premiumwanderwege gibt. Ein Internetauftritt soll über die Wege informieren und auch das Kartenmaterial zum Download anbieten. Mithilfe von Anzeigen und Plakaten sowie einer Journalistenreise nach Fertigstellung der Premiumwanderwege soll das Produkt Wasser.Wander.Welt gut im Markt implementiert werden.

Zusammenarbeit mit Gaststätten und Hotels sowie der gesamten Freizeitindustrie Gaststätten/Hotels/Freizeitindustrie enlang der Premiumwanderwege sollen von Beginn an mit einbezogen werden, um sich mit dem Projekt zu identifizieren. Es soll ein Netzwerk interessierter Gaststätten entstehen, die als Wiedererkennungsmerkmal ein Schild mit der Dachmarke erhalten.

Das Projekt zielt darauf ab, diese einzigartige, vom Wasser geprägte Landschaft in ihren naturnahen Bereichen wandertouristisch neu zu erschließen, für die Erholung zugänglich zu machen, und mit dem Erleben ihrer Schönheit und deren Verletzlichkeit ein besseres Verständnis für ihr besonderes Schutzbedürfnis zu wecken. Ziel dieses innovativen Ansatzes ist es, Einheimischen und Gästen besonders erlebnisreiche, grenzüberschreitende Rundwanderwege anzubieten, um ihnen damit die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft näher zu bringen. Die Wege sollen so gestaltet sein, dass sie aufgrund ihrer Qualität und Erlebnisintensität als Premiumwege das Deutsche Wandersiegel erlangen können.

Co-Finanzierer Deutschland Während es in den deutschen Mittelgebirgen bereits eine Vielzahl von Premiumwanderwegen gibt, werden mit der Umsetzung des Projekts solche Wege erstmals im Flachland angeboten. Die Topographie des Niederrheins bietet somit die ersten Premiumwanderwege im Flachland, die es gibt.
Besonders angesprochen werden mit dem Projekt auch die Gaststätten, die für viele Wanderer ein unverzichtbarer Teil einer Wanderung sind. Diese sollen mit dem Projekt hervorgehoben werden, jedoch soll auch die Identifikation der Gaststätten mit dem jeweiligen Wanderweg und dem Gesamtkonzept vergrößert werden.

Ein weiteres Ziel ist die Unterstüztung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einzelner Gemeinden und Organisationen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Am Projekt wirken die vier niederländische Gemeinden Leudal, Roermond, Roerdalen und Maasgouw sowiedie beiden Wasserverbände Peel & Maasvallei und Roer & Overmaas als Vertreter der niederländischen Seite und der Naturpark Schwalm-Nette als Vetreter der deutschen Kreise am Projekt mit. Die Gemeinden und Wasserverbände tragen je rund 8.900,00 € zum Projekt bei, der Naturpark Schwalm-Nette trägt rund 53.200,00 € bei. Neben einem finanziellen Beitrag bieten die Partner ihre Expertise, die im Laufe des Projektfortschritts in den Projektgruppensitzungen immer wieder gefragt sein wird. Dabei werden vor allem die Wegestrukturen, der gemeinsame Marketingauftritt sowie die Nachhaltigkeit der Wegestruktur im Mittelpunkt stehen.

Weitere Informationen
Kurzportrait
Projektbeschreibung
Projektaktivitäten
Projektziele
Zielgruppen
Nachhaltigkeit
Synergien
PR Aktivitäten und Strategien
Förderung

Interreg
Projektnummer: I-2-04=117 Projektzeit: 01.01.2010 - 31.12.2011